HWZ-Gespräch mit Christoph Kramer

Unter der Überschrift

Bürgerblock bezieht Stellung

veröffentlichte die HWZ in ihrer Ausgabe vom 24.08.2012 den folgenden Artikel:

POLITIK: Die HWZ im Gespräch mit dem neuen Vorsitzenden Christoph Kramer

An einem wunderschönen Sommerabend in der vergangenen Woche hatten wir die Gelegenheit, ein ausführliches Gespräch mit Christoph Kramer über die Situation in unserer Stadt und über die zu lösenden Probleme zu führen. „Wir packen anstehende Fragen jetzt konsequent an und setzen uns mit den Problemen der Stadt – konkret und pragmatisch – auseinander, indem wir Lösungen erarbeiten werden und den Bürgerinnen und Bürgern nachvollziehbar und verständlich präsentieren“, so Kramer.

Themenschwerpunkte, die sich der neue 1. Vorsitzende auf seine Agenda gesetzt hat, sind dabei:

  • Kurswechsel in der Schuldenpolitik der Stadt,
  • eine professionelle Wirtschaftsförderungspolitik,
  • mehr Sicherheit in und für Bad Honnef,
  • nachhaltige Sauberkeitslösungen für die Stadt und
  • ein auf die Zukunft ausgerichtetes Programm für Bad Honnef mit 30.000 Einwohnern, der Schaffung von Wohnraum für junge Familien, Senioren und Menschen mit kleinerem Einkommen in zukunftsorientierter Bauweise sowie die Innenstadtentwicklung.

Bürgerblock

Im Einzelnen nahm Kramer zu folgenden Themen Stellung: Sicherheit in Bad Honnef.
Dieses Thema beschäftigt und belastet die Bürger seit geraumer Zeit nachhaltig. Hier sei kurzfristiger Handlungsbedarf geboten. Polizei und Ordnungsamt würden aufgrund der desolaten Finanzlage der Stadt und des Landes in absehbarer Zeit nicht in der Lage sein, endlich das Sicherheitsbedürfnis zu schaffen, das Bad Honnef dringend brauche. Alle Bürgerinnen und Bürger müssten sich daher leider darauf einstellen, dass es z.B. nicht genügend Streifenwagen geben werde, die an allen Stellen so schnell verfügbar sind wie sie benötigt werden.

Diese Situation sei vergleichbar mit der finanziellen Lage der gesetzlichen Krankenversicherung: „Wenn man Mehrleistungen möchte, muss man dafür zuzahlen“. Der Bürgerblock werde trotzdem nicht müde werden, die Verwaltung immer wieder aufzufordern, dieses dringliche Thema nachhaltig zu verfolgen. „Wir wissen aber dabei sehr wohl, dass die bestehende und nicht befriedigende Situation nicht kurzfristig gelöst werden kann. Darum wird die einzige Lösung der Einsatz von einem privaten Sicherheitsdienst sein“.

Hier müsse ein Gesamtkonzept her: „Was kostet ein solcher Sicherheitsdienst und wo, wann und wie oft wird durch ein solches Unternehmen Streife gefahren/gegangen. Hier wird der Bürgerblock konkrete Gespräche führen. Die Ergebnisse werden der Verwaltung präsentiert“. Der Bürgerblock hat daher zum Thema Sicherheit eine spezielle E-Mail-Adresse eingerichtet: . Hier können alle Bürgerinnen und Bürger – alternativ zur Verwaltung – ihre Sorgen loswerden und Anregungen geben.

Der Bürgerblock wird diese Informationen aufgreifen und mit dem nötigen Druck an die verantwortlichen Stellen weiterleiten.

Sauberkeit in der Stadt.
Sauberkeit sei die Visitenkarte einer Stadt. Daher will der Bürgerblock jeden Monat an einem Samstag aktiv werden: „Die Innenstadt wird durch Freiwillige regelmäßig mit einfachen Mitteln gereinigt. Es gilt dabei, mit gutem Beispiel voranzugehen, getreu dem Motto: „Man muss auch selbst etwas für seine Stadt tun“. Diese Vorgehensweise trage auch der Tatsache Rechnung, dass man zukünftig nicht mehr darauf bauen könne, dass die Stadt die Reinigung der Straßen und der Fußgängerzone nachhaltig „aus eigener Kraft“ vornehmen könne. „Diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei. Vielmehr ist die nachhaltige Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger sowie der Geschäftsinhaber gefragt, vor Ihrer Haustüre selbst Hand an zu legen um mitzuhelfen, dass sich die Stadt vernünftig präsentiert“.

Der Bürgerblock wird die „Reinigungstermine“ jeweils rechtzeitig veröffentichen. In Bad Honnef fehlen Bänke und Mülleimer nebst Aschenbechern. „Wir vom Bürgerblock wollen uns mit Unterstützung der Geschäftsinhaber um dieses Thema kümmern und suchen Finanzierungsquellen“.

Innenstadtentwicklung/Geschäfte/Verkehrssituation:
Es bestehe die akute Gefahr, dass die Innenstadt von Bad Honnef langsam aber sicher ausblutet. Der Bürgerblock will hierzu konkrete Gespräche mit wichtigen Beteiligten insbesondere dem Centrum e.V. führen um kurzfristige Lösungen, die wirtschaftlich tragfähig sind, zu entwickeln. Die Innenstadt lebe von einer guten Erreichbarkeit mit allen Verkehrsmitteln wie z.B. durch die Schaffung einer Ringlösung/Einbahnstraße, wo ausreichend Parkraum für Kurzparker/Lieferanten zur Verfügung gestellt werde. Der Parkplatz an der Luisenstraße sollte so aus Sicht des Bürgerblocks bestehen bleiben.

Artikel aus der HWZ vom 24.08.12 Zum Original

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