SICHERHEIT: Nachtwächter für die Stadt gesucht

Unter dieser Überschrift veröffentlichte die HWZ in Ihrer Ausgabe vom 30.11.2012:
Zumsande, Jungheim und Kramer

Diese Herren wollen es anpacken. Sie wollen für ein besseres Sicherheitsgefühl in der Stadt sorgen.

„Wenn ich weiß, dass die Polizei in der Nähe ist, dann kann ich auch wieder Nachts zu Fuß durch die Stadt gehen“, sagte eine Teilnehmerin des 1. Sicherheits-Symposium im Avendi Hotel.

Sicherheit

Dazu hatten Georg Zumsande (l.), Chef des Centrum e.V., Christoph Kramer (r.), Vorsitzender des Bürgerblock und Stefan Jungheim (m.), Sicherheitsunternehmer eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

Vorschlag: Nachts zwischen 22 Uhr und 6 Uhr eine Streife durch die Stadt fahren zu lassen. Das schrecke ab, und im Notfall könne der „Nachtwächter“ die Polizei anfordern. Das würden Bürger oftmals nicht tun, wenn sie denn Straftaten beobachten würden. Aus Angst, „denn dann kommt ein Stein ins Fenster geflogen“.

Zahlreiche Teilnehmer des Symposiums meldeten sich zu Wort, berichteten über Grafittischmiereien, Lärmbelästigen,
Zerstörung, Diebstahl. Konsens: Die Polizei komme oftmals viel zu spät”. In der Regel vergingen anderthalb Stunden zwischen Alarm und Zielankunft. Bis dahin seien die Delinquenten über alle Berge. „Ich weiß, dass die Polizei viele Vergehen gar nicht korrekt aufnimmt”, sagt ein Geschäftsmann. „Die sollen nach oben melden, die Lage ist gar nicht so
schlimm”. So sei auch zu erklären, warum Polizei und Stadt die Situation in Bad Honnef vergleichsweise entspannt beurteilten. „Was tatsächlich hier passiert, wird gar nicht aktenkundig”. Das soll sich ändern. Im Januar findet Symposium Nummer 2 statt.

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